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Press

Vorwürfe an Sana-Klinikum: Am Sterben gehindert

February 16, 2018
Das Thema gehört zu den heikelsten im Klinikalltag: die Beachtung von Patientenverfügungen, wenn es darum geht, ob lebenserhaltende Maßnahmen eingeleitet werden sollen. Von Matthias Dahmer Das Sana-Klinikum sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, mehrfach Patientenwillen missachtet zu haben. Ein betroffener Angehöriger hat Strafanzeige gegen das Krankenhaus gestellt. Die Kritik von Niels T. hat es in sich: „Die Ereignisse lassen keinen anderen Schluss zu, als dass im Sana-Klinikum erhebliche prozessuale Defizite im Umgang mit Patientenverfügungen bestehen“, heißt es in einer Mail von T. an die Redaktion. Der Fall: Sein 87-jähriger an Demenz erkrankter Vater wurde wegen einer Oberschenkelhalsfraktur stationär behandelt. Aus der T. in Kopie vorliegenden Patientenakte geht hervor, dass er am 26. September nach einem Sturz aus dem Bett auf der Station einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt und anschließend etwa eine Stunde Wiederbelebungsversuche mit Medikamentengabe durch das „Reateam“ auf der Intensivstation unternommen wurden. „Als gerichtlich bestellter Betreuer meines Vaters habe ich im Zuge der OP-Vorbereitung dem Anästhesisten die Patientenverfügung meines Vaters übergeben, die jegliche Reanimationsmaßnahmen ausdrücklich ausschließt“, so Niels T. Per zusätzlicher Unterschrift auf Seite 6 im Dokumentationsbogen des Aufklärungsgespräches habe er zudem akute Reanimationsmaßnahmen während der OP untersagt. Obwohl dem Klinikum damit eine rechtzeitige und eindeutige Dokumentation eines präzise festgelegten Patientenwillens sowie des übereinstimmenden Willens aller nahen Angehörigen vorgelegen habe, seien diese missachtet worden. T. hat – nachdem Sana seiner Bitte um Stellungnahme nicht nachgekommen sei – mittlerweile Strafanzeige gestellt. Ganz so weit ist Elisabeth B. nicht gegangen. Sie hat sich ans Beschwerdemanagement von Sana gewandt – „in der Hoffnung, dass andere Patienten und deren Familien nicht die schmerzlichen Erfahrungen machen müssen wie wir und anderen Sterbenden ein menschenwürdigeres Lebensende möglich wird“, wie B. schreibt. Ihre Erfahrungen ähneln denen von Niels T.: Ihr Vater, ebenfalls über 80 Jahre alt, wurde nach einem schweren Sturz ins Sana-Klinikum eingeliefert. Vor der Operation habe er schriftlich festhalten lassen, dass er nicht reanimiert werden wolle, was auch in der Patientenakte vermerkt worden sei. „Und unmittelbar vor der Operation habe ich noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass es eine Verfügung gibt, in der steht, dass mein Vater im Sterbefall keine Reanimation wünscht“, berichtet Elisabeth B. Kurz nach dem Eingriff erlitt der Vater von B. einen Herzstillstand. Er wurde reanimiert, der Beatmungstubus wurde erst drei Tage später entfernt, der alte Mann starb, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Niels T., der sich intensiv mit dem grundsätzlichen Problem beschäftigt hat, hegt einen Verdacht, der noch schwerer wiegt: Aus Gesprächen, unter anderem mit einem Notarzt, sei ihm bekannt, dass der Umgang mit dem gesellschaftlich stark diskutierten Thema der Patientenverfügung an Kliniken oft lax sei beziehungsweise – sogar noch schlimmer – gegen den Patientenwillen eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen noch das jeweilige Klinikbudget aufbesserten. Literatur zu dem Thema liefert Zahlen: So kritisiert der Mediziner Matthias Thöns in seinem Bestseller „Patient ohne Verfügung: Das Geschäft mit dem Lebensende“ in deutschen Kliniken werde operiert, katheterisiert, bestrahlt und beatmet, was die Gebührenordnung hergebe – bei 1600 Euro Tagespauschale für stationäre Beatmung sei das ein durchaus rentables Geschäft. Zu den konkreten Fällen will das Sana-Klinikum mit Hinweis auf die

Sterbehilfe: Todes-Medikamente vom Staat? – Unsicherheit wegen Richterspruch

February 16, 2018
Ein renommierter Rechtsgutachter kritisiert ein höchstrichterliches Urteil. Dieses hatte die Behörde in der Pflicht gesehen, Sterbewilligen im Extremfall bei ihrem Suizid zu helfen. Muss der Staat sterbewilligen Menschen helfen, in den Besitz tödlicher Medikamente zu kommen? In Extremfällen muss er das, urteilte das Bundesverwaltungsgericht im März 2017 (Az. 3 C 19.15). Seither gingen mehr als 80 Anträge von zum Sterben Entschlossenen beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ein. In der Bonner Behörde gibt es jedoch große Unsicherheit, ob der Richterspruch angesichts der weitreichenden Auswirkungen tatsächlich Richtschnur sein kann. Ob sich nicht vielleicht Behördenmitarbeiter oder auch Apotheker strafbar machen, wenn sie grünes Licht für den Erwerb der Medikamente geben. Darum hat das BfArM ein Gutachten bei dem früheren Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio in Auftrag gegeben. Der widerspricht dem Bundesverwaltungsgericht auf seiner gut 100-seitigen Expertise. Der Staat dürfe Sterbewilligen nicht helfen, fordert er. Nun steht ein höchstrichterliches Urteil gegen die Expertise eines früheren höchsten Richters. Die Verwirrung erscheint komplett. Und die Antragsteller warten vergeblich auf Hilfe, auf die sie nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gehofft hatten. Ein tragischer Fall als Auslöser Eine Frau ist seit einem Unfall im Jahr 2002 vom Hals abwärts gelähmt. Sie wird künstlich beatmet und ist auf ständige medizinische Betreuung und Pflege angewiesen. Häufige Krampfanfälle verursachen starke Schmerzen. Sie empfindet all das als unerträglich und entwürdigend und will aus dem Leben scheiden. Ihren Sterbewunsch bespricht sie mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter, behandelnden Ärzten, Psychologen, Pflegepersonal und einem Geistlichen. Nach ärztlicher Diagnose besteht keine Aussicht auf Besserung ihres Zustands. Im November 2004 beantragt sie beim BfArM die Erlaubnis zum Erwerb einer tödlichen Dosis eines Betäubungsmittels. Das BfArM lehnt ab. Begründung: die Erwerbserlaubnis mit dem Ziel der Selbsttötung sei vom Zweck des Betäubungsmittelgesetzes nicht gedeckt. Anfang 2005 reist die Frau mit ihrem Ehemann in die Schweiz, wo sie sich mit Unterstützung eines Sterbehilfe-Vereins das Leben nimmt. Ein Prozess durch viele Instanzen Der Witwer will die Sache aber nicht auf sich beruhen lassen. Um anderen Betroffenen in Zukunft ein solches Schicksal zu ersparen, klagt er auf Feststellung, dass das BfArM zur Erlaubniserteilung verpflichtet gewesen wäre. Doch er scheitert auf dem langen Rechtsweg durch die Gerichts-Instanzen. Sie alle halten ihn für nicht klagebefugt. Weil ja nicht ihm, sondern seiner verstorbenen Frau das Medikament verweigert worden sei. Erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheidet 2012, dass der Witwer sehr wohl ein Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens nach der Europäischen Menschenrechtskonvention hat. Und einen Anspruch darauf, dass die nationalen Gerichte die Begründetheit der Klage prüften. Daraufhin geht der Zug durch die Instanzen erneut los. Erst das Bundesverwaltungsgericht gibt dem Witwer Anfang 2017 Recht.   Source : http://www.wz.de/home/politik/sterbehilfe-todes-medikamente-vom-staat-unsicherheit-wegen-richterspruch-1.2610803

EXIT hat mehr Mitglieder als je zuvor

February 16, 2018
Im letzten Jahr sind 10’000 Menschen neu EXIT (Deutsche Schweiz) beigetreten. Damit zählt der Selbstbestimmungsverein über 110’000 Mitglieder, wie der Jahresbericht ausweist. 2017 haben sich 734 schwer leidende Menschen beim selbstbestimmten Sterben begleiten lassen. Das zeigt: Die Option der Freitodbegleitung bleibt ein starkes Bedürfnis in der Schweizer Bevölkerung. Zürich, 13. Februar 2018 – EXIT verzeichnete im vergangenen Jahr erneut viele Beitritte, insgesamt waren es 10’078. Dies bestätigt den Trend: Die grösste Selbstbestimmungsorganisation der Schweiz gewinnt jedes Jahr Tausende neue Mitglieder. In der Deutschschweiz und im Kanton Tessin zählte EXIT am 31.12.2017 insgesamt 110’391 Mitglieder. Diese Tendenz hat sich auch Anfang 2018 fortgesetzt. Allein bis Ende Januar sind rund 1000 weitere Menschen dem Selbstbestimmungsverein beigetreten. Mehr Frauen begleitet EXIT erhielt im vergangenen Jahr rund 3500 Anfragen für Freitodbegleitung. Im Zuge der Beratungen wurden bei 1031 Mitgliedern Abklärungen für eine mitmenschliche Begleitung beim Freitod getroffen; 2016 waren es 991 so genannte Akteneröffnungen oder 40 weniger gewesen. 734 Menschen entschieden sich im vergangenen Jahr für eine Leidensverkürzung mit Hilfe von EXIT. Damit nahmen 11 Mitglieder mehr die Hilfe einer Freitodbegleiterin in Anspruch als im Vorjahr (723). Zwar stiegen die Akteneröffnungen und Freitodbegleitungen im vergangenen Jahr leicht an, doch lagen sie immer noch klar unter jenen des Jahres 2015 (1083 resp. 782). Die Aufteilung nach Geschlechtern bei den Begleitungen verschob sich 2017 im Vergleich zu den drei Vorjahren leicht, sie lag neu bei 60 Prozent Frauen und 40 Prozent Männern. 2014 bis 2016 war das Mittel bei rund 55 Prozent Frauen und 45 Prozent Männer gelegen. Das Durchschnittsalter der Patientinnen steigt an Die Gründe für die anhaltend starke Nachfrage nach Freitodbegleitungen sind nebst dem stetigen Mitgliederzuwachs unter anderem die deutliche Alterung der Gesellschaft. So liegt das Durchschnittsalter der begleiteten Menschen bei 78,1 Jahren; das ist eine deutliche Steigerung gegenüber 2016 mit 76,7 Jahren (2015: 77,4). So waren die Frauen im Jahr 2017 mit 79,3 Jahren im Schnitt zwei Jahre älter bei einer Begleitung als im Jahr zuvor, bei den Männern blieb das Durchschnittsalter etwa gleich. Die häufigsten Grunddiagnosen der Sterbenden sind weiterhin terminale Krebsleiden (39 Prozent aller Begleiteten), gefolgt von Alterspolymorbidität (25 Prozent) und chronischen Schmerzerkrankungen (7 Prozent). Am meisten Patientinnen und Patienten griffen im Kanton Zürich auf die Hilfe von EXIT zurück, gefolgt von den Kantonen Bern, Aargau, St. Gallen sowie Basel-Stadt und Basel- Land. Generell gibt es keine besonderen Entwicklungen, die Zahlen liegen im Trend der Vorjahre. Den entsprechenden Jahresbericht wird der Selbstbestimmungsverein in seinem nächstens erscheinenden Mitgliedermagazin «Info»«» veröffentlichen. Als transparente Non-Profit-Organisation publiziert EXIT die Vereinsstatistik jeweils im ersten Trimester des Jahres. Bedürfnis nach Freitodbegleitung – trotz Ausbau der Palliativmedizin Neben der Palliativmedizin, für die sich EXIT seit rund 27 Jahren mit der Stiftung palliacura stark macht, entspricht auch die Freitodbegleitung einem Bedürfnis der Bevölkerung. Die Selbstbestimmung ist den Bürgerinnen und Bürgern offensichtlich wichtig. Freitodbegleitungen bleiben insgesamt jedoch selten in der Schweiz: Sie betreffen etwa 1,5 Prozent der jährlich rund 66’000 Todesfälle, d.h. 98,5 Prozent der Menschen sterben anders. Source : https://www.kath.ch/medienspiegel/exit-hat-mehr-mitglieder-als-je-zuvor/

Helga Liedtke will dem Tod den Schrecken nehmen

February 16, 2018
Ein merkwürdiger Gegensatz? Nicht bei Helga Liedtke, der pensionierten Chefsekretärin – „ich war immer der Vorzimmer-Drachen“. Denn es hat auch etwas Befreiendes, wie offen sie über einen Bereich spricht, der für viele ein Tabu ist. Ja, sagt sie irgendwann, sie erlebe das öfters, dass Menschen panische Angst davor hätten, über das Lebensende mit ihren Angehörigkeit zu reden. Natürlich sei der Gedanke an die eigene Vergänglichkeit nicht sonderlich angenehm, räumt sie ein. Andererseits habe es etwas Beruhigendes, wenn man seine Angelegenheiten geordnet habe – Stichwort: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament und ähnliches. „Regelt eure Sachen“, empfiehlt Helga Liedtke deshalb immer wieder, in Beratungsgesprächen für die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) ebenso wie bei privaten Unterhaltungen im Bekanntenkreis. Ende & Selbstbestimmung So wie es einst ihr Mann Dieter machte, als er vor 35 Jahren die Diagnose „Verdacht auf Kehlkopfkrebs“ erhielt. Der Gedanke, dass er am Ende seines Daseins Ärzten und Maschinen ausgeliefert sein könnte, die sein Leben mit allen Mitteln zu erhalten versuchen, war ihm und auch seiner Frau ein Gräuel. Deshalb traten beide am 1. Mai 1983 in die DGHS ein, die erst zweieinhalb Jahre zuvor gegründet worden war. Ziel des Vereins: die Selbstbestimmung von Menschen zu erhalten, gerade beim Sterben. Ganz im Sinne Dieter Liedtkes. „Er war einer, der sich absichern musste“, erinnert sich Helga Liedtke heute. „Am liebsten hätte er sich noch einen Revolver gekauft.“ Stattdessen engagierte er sich trotz mehrerer Krebserkrankungen für die DGHS, baute deren Kontaktstelle Rhein-Main für Hessen und Rheinland-Pfalz auf, immer unterstützt von seiner Frau. Ihm selbst blieb es übrigens erspart, das Thema Sterbehilfe am eigenen Leib zu erfahren. Im Jahr 2004 sei er eines Morgens einfach aus dem Bett gefallen, sagt Helga Liedtke. Herzinfarkt. „Als der Notarzt kam, habe ich gleich mit der Patientenverfügung gewedelt.“ Der Mediziner beruhigte sie: Er sehe, dass ihr Mann im Sterben liege – „da machen wir nichts mehr“. So schlief der 77-Jährige noch am selben Tag ein, friedlich, ohne Schmerzen und langes Siechtum. Wie er es sich gewünscht hatte. Was Helga Liedtke, bei aller Trauer, den Abschied erleichterte. Sie setzte seine Arbeit bei der DGHS-Kontaktstelle für Hessen fort. Ein rasches Ende wie bei ihrem Mann erhofft sie sich irgendwann auch für sich selbst: „Es soll einen Schlag tun, und weg bin ich – in Ruhe und ohne Anstrengung.“ Und wenn es anders kommt? Für diesen Fall, sagt die 75-Jährige offen, habe sie Tabletten – „auch wenn ich nicht weiß, ob ich den Mut hätte, sie zu nehmen“. Aber schon die Tatsache, dass sie die Medikamente besitzt, in greifbarer Nähe, ist für sie beruhigend. Denn eines sei ihr wichtig, sagt sie immer wieder. Jeder Mensch müsse das Recht haben zu sagen: „Ich will nicht mehr.“ Und die Freiheit, diesen Satz in die Tat umzusetzen. Das schließe auch die ärztliche Hilfe zum Freitod ein, ohne dass die Mediziner danach strafrechtlich belangt würden. Also die aktive Sterbehilfe, wie sie in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt ist. Oder zumindest die Möglichkeit zur Freitod-Begleitung wie in der Schweiz. „Warum sollte es
In English United Kingdom

Assisted dying: it’s time to poll UK doctors

February 16, 2018
Doctors’ organisations provide crucial leadership, cohesion, a community, resources, and support for their members. They also speak for the profession; their positions on ethical issues are therefore of great importance to national debate. The BMA and the key medical royal colleges remain opposed to assisted dying. So too do the American Medical Association, the American College of Physicians, and the American Academy of Family Physicians, despite assisted dying being legally available to 58 million Americans in six states and the District of Columbia. These organisations’ positions have long been out of step with the general public: polls in the UK and the US have suggested more than 80% support for assisted dying. More worryingly, their positions seem also now to be out of step with doctors. As Bob Roehr reports (doi:10.1136/bmj.k503), surveys of US doctors show a growing majority in favour of assisted dying. Small surveys in the UK have found the same (doi:10.1136/bmj.k301). Our Head to Head debate samples views of two former presidents of the Royal College of Surgeons (doi:10.1136/bmj.k562). Bernard Ribiero says that assisted dying would harm relations between doctors and patients and should be a matter for the courts, not the consulting room. Terence English believes that, provided adequate safeguards are in place, an individual’s right to self determination must be paramount. In parts of the world where it is legal, assisted dying works well, says Roehr. Nor is it incompatible with excellent palliative care, says clinical ethicist Bobbie Farsides (doi:10.1136/bmj.k544). Jacky Davis argues, as The BMJ has done (doi:10.1136/bmj.e4075), that legalisation should be a decision for society and parliament, not doctors (doi:10.1136/bmj.k301). A consultant radiologist, Davis is chair of Healthcare Professionals for Assisted Dying and is also a member of the BMA council. Opposition means that organisations exclude themselves from constructive debate, she says, and she calls on the BMA to poll its members, which so far it has declined to do. Some royal colleges have polled their members, but social and medical attitudes are changing, so they would do well to repeat this. Better still, we need a large national and independent opinion poll, perhaps commissioned jointly by the BMA, the royal colleges, and the GMC. In the meantime, a neutral position from medical organisations would do most to promote an open and informed public debate.

Aus der Arbeit der Bibliothek: Nachlassbibliothek Ralph Giordano

February 16, 2018
Ich bin Carmen Reuland, Studentin für Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HAW, und mache zurzeit mein Praxissemester in der Bibliothek der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Während meines Praktikums werde ich mich um das Projekt Ralph-Giordano-Bibliothek kümmern. Sprich vom Auspacken der Kartons des Nachlasses bis hin zur Fertigstellung und somit Nutzbarkeit der Bibliothek erledige ich, unter tatkräftiger Unterstützung des Bibliotheksteams, die Aufgaben, die das Einarbeiten eines Nachlasses mit sich bringen. Vor drei Jahren verstarb Ralph Giordano, vielen bekannt als Autor des Romans Die Bertinis. Er hat die Verfolgung durch die Naziherrschaft in Hamburg überlebt und hat sich Zeit seines Lebens mit der NS-Zeit, mit Verfolgung und Genozid, mit der von ihm kritisierten fehlenden Aufarbeitung und mit deutsch-jüdischer Geschichte beschäftigt. Das spiegelt sich natürlich auch in seinen Büchern wieder, welche in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme eine neue Heimat gefunden haben. Sie stellen inhaltlich wie ideell eine wertvolle Ergänzung für die vorhandene Präsenzbibliothek der Gedenkstätte dar. Vor ein paar Wochen sind die Kartons mit den rund 3.300 Büchern der Privatbibliothek von Ralph Giordano angekommen. Nach einiger Zeit des Wartens, in der der Raum der zukünftigen Ralph-Giordano-Bibliothek vorbereitet wurde, geht es nun „ans Eingemachte“. Seit Ende Oktober stehen die Regale im Obergeschoss der ehemaligen SS-Garagen und seit November haben wir fleißig die rund 90 Kartons ausgeräumt. Vorerst stehen die Bücher noch ganz grob nach Thema sortiert in den Regalen, doch das wird sich in den kommenden Wochen ändern. Die einzelnen Sachgruppen werden feiner sortiert und die kleineren Kategorien so eingestellt, wie sie am Ende in der fertigen Bibliothek stehen werden. Damit liegen noch weitere bibliothekarische Schritte wie das Inventarisieren und Katalogisieren vor uns – bis zur Einweihung der Ralph-Giordano-Bibliothek im Februar 2018 gibt es noch eine Menge zu tun! Source : http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/nachrichten/news/aus-der-arbeit-der-bibliothek-nachlassbibliothek-ralph-giordano/
in German United Kingdom

Wenn Sterbenskranke zum Letzten entschlossen sind

February 16, 2018
Der krebskranke Hans-Jürgen Brennecke will in Würde sterben. Doch das Vorhaben ist in Deutschland rechtlich in der Warteschleife. Er will den Staat zwingen, ihm das nötige Mittel dafür zu überlassen.
In English United Kingdom

BMJ assisted dying coverage – statement from Dignity in Dying

February 16, 2018
Dignity in Dying campaigns for greater choice, control and access to services at the end of life. It advocates providing terminally ill adults with the option of an assisted death, within strict legal safeguards, and for universal access to high quality end-of-life care.

‘Mum wanted to go out on her terms: no hospitals, no suffering and (if possible) no pain’

February 5, 2018
When Joseph Wilson’s mother Sandy was diagnosed with an incurable illness she wanted to enjoy the months she had left – and choose her time to die. Joseph explains how they fulfilled her final wishes    I remember thinking something wasn’t right when our neighbours reported seeing my 20-month-old daughter Elsie by the front gate, alone. My mum Sandy was babysitting while my wife Daisy and I were at a wedding, and she had run inside the house while leaving the gate open to a busy road. She was 66 and had always been brilliant with Elsie. Daisy and I took it as an honest mistake and decided not to say anything. A few weeks later, in June 2016, Sandy was admitted to A&E at Oxford’s John Radcliffe Hospital convulsing and vomiting in my arms and begging for the pain to stop. (I’d called her Sandy for as long as I can remember – it had been just the pair of us since I was seven and we were the best of friends.) I had been with her for the previous two days as we went to doctors’ appointments and waited to see specialists, but the headaches had got unbearable and I made the decision to drive her to A&E. Poor Sandy – that was one of the worst moments of the whole thing. A few days later we were sitting with Mum’s elder sister Norah in the neurosurgeon’s office as he told us rather grimly how he didn’t believe in giving anyone false hope. Sandy smiled and asked how long she had. He said three months, at the most. The tumour, a glioma, was extensive throughout her brain and the scan in front of us illustrated this. Sandy turned to Norah and with her characteristic nonchalance said: ‘So let’s get out of here and have a party!’ Back on the ward I gathered my thoughts for a moment in the bathroom. As I returned Sandy and Norah were speaking. I’ll never forget the image of Norah nodding with tears in her eyes. Sandy was asking her to look after me. Norah and I took turns living with Sandy – I would do three or four days, then Norah would do the same. We cooked, booked appointments with doctors and drew up a table for the week’s pills. So many pills…but they were working and she wasn’t in pain any more. It was lovely to be back in that house. I hadn’t spent more than a few days there since I was a teenager. My family and I are based in London but being back in Oxford that summer was a special time. Golden sunlight would pour into Sandy’s bedroom as she lay there with the window open, letting the breeze fill the room. ‘Look at that light, Jojo.’ She decided she didn’t want to see anyone. Why turn the house into a waiting room for goodbyes? She wanted to potter, water her plants, make a cuppa, sort out her affairs,
En español

‘El derecho a la muerte’, el emotivo conversatorio con Alejandro Gaviria y María Elvira Samper

February 5, 2018
n este diálogo el jefe de la cartera de Salud cuente detalles de cómo su enfermedad marcó su vida y cómo le ha permitido abrir su perspectiva en temas de la salud para los colombianos. Más información aquí: https://goo.gl/e8LAzi

DID – Great news for Noel Conway

January 23, 2018
We have great news to share – earlier today Noel Conway was granted permission to appeal the dismissal of his case. This important decision now clears the way for Noel’s case to be heard at the Court of Appeal. Noel Conway: “I am pleased that my case will now proceed to the Court of Appeal. I brought this case not only for myself but on behalf of all terminally ill people who believe they should have the right to die on their own terms. Our voices deserve to be heard.” As well as demonstrating the public’s appetite for a change in the law, Noel’s case has already confirmed that the courts do have the authority to declare the law incompatible with human rights legislation. This is a significant step forward. As soon as we know more about the appeal hearing, we’ll let you know how you can help support Noel’s case.
In English

It’s already later than we realise…

January 12, 2018
A letter from Elke Baezner.

Niederländische Organisation will kollektiven Kauf von Sterbemittel

January 12, 2018
Den Haag, 4.1.18 (kath.ch) Eine Organisation in den Niederlanden will Einkaufsgruppen gründen, um Sterbemittel zu kaufen. Die Genossenschaft «Letzter Wille» (CLW) sieht das Projekt als nächsten Schritt auf dem «autonomen Weg zum legalen Lebensende», heisst es in einem Bericht der niederländischen Zeitung «Volkskrant». Zunächst soll es im Januar Informationsveranstaltungen zum Projekt «Mittel X» geben. Dabei solle festgehalten werden, wie viele Menschen sich an dem Kauf des Sterbemittels beteiligen wollten, bei dem es sich um ein tödlich wirkendes Konservierungsmittel handelt. Bei ausreichendem Interesse werde das Produkt dann kollektiv über die Einkaufsgruppen bestellt. CLW setzt sich seit 2013 für die Legalisierung von Todespillen ein. Nach eigenen Angaben hat die Organisation mittlerweile 17’000 Mitglieder. Aktive Sterbehilfe ist in den Niederlanden seit 2001 unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Allerdings muss sie von einem Arzt durchgeführt werden. Minister forderten aktive Sterbehilfe für lebensmüde Alte Im vergangenen Jahr sorgte eine Forderung mehrerer Minister nach der Ausweitung der aktiven Sterbehilfe für ältere Menschen, die nicht unheilbar krank, aber lebensmüde sind, für Diskussionen. In den Koalitionsverhandlungen wurde beschlossen, eine Studie zu dem Thema durchzuführen. Die an der Regierung beteiligte Partei «ChristenUnie» positionierte sich klar gegen eine solche Ausweitung, während sich die linksliberale Regierungspartei D66 für eine Liberalisierung der aktiven Sterbehilfe stark machte. (kna)   Source : https://www.kath.ch/newsd/niederlaendische-organisation-will-kollektiven-kauf-von-sterbemittel/

Künstliche Lebensverlängerung war rechtswidrig

January 8, 2018
Wenn ein Arzt einen Patienten ohne medizinische Indikation über Jahre am Leben erhält, hat er Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz zu befürchten. Der 1. Senat des Oberlandesgerichts München entschied heute, dass dem Kläger als Alleinerben seines verstorbenen Vaters, der in den Jahren 2010 und 2011 mittels PEG-Sonde künstlich ernährt worden war, Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche gegen den behandelnden Hausarzt zustehen. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), die sich seit mehr als 37 Jahren für die Selbstbestimmung bis zum Lebensende einsetzt, begrüßt dieses Urteil. DGHS-Präsident Professor Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher: „Die Entscheidung für eine Haftungspflicht für eine medizinisch nicht indizierte Weiterbehandlung bei schwerem Leidenszustand ist ein wichtiges Signal. Sie dürfte Folgen für die Praxis haben.“ Es werde, so Birnbacher, in der öffentlichen Diskussion noch viel zu wenig hinterfragt, dass die Weiterbehandlung von schwer leidenden Kranken ohne Besserungsaussichten um der reinen Lebenserhaltung willen häufig nicht nur immenses Geld kostet, sondern auch für die Patienten zu einer unzumutbaren Belastung werden kann. Der Primat der Autonomie und des Wohlbefindens des Patienten ist erst kürzlich in der Neufassung des „Genfer Gelöbnisses“ betont worden. Von 2006 bis zu seinem Tod im Jahr 2011 war der schwer demente Mann mit einer Magensonde ernährt und damit künstlich am Leben gehalten worden. Vor dem Landgericht München I verklagte der Sohn des Verstorbenen dessen Arzt auf Schmerzensgeld sowie auf Ersatz von Behandlungskosten. Nach der Argumentation des Klägers habe die fortgesetzte künstliche Ernährung das Leiden seines Vaters unnötig verlängert und sei jedenfalls im letzten Lebensjahr nicht mehr medizinisch indiziert gewesen. Der Sohn hatte laut Rechtsanwalt Wolfgang Putz zu Lebzeiten des Vaters vergeblich zu erreichen versucht, dass die Behandlung mit der Magensonde beendet wird. Nun verlangt er rund 100.000 Euro Schmerzensgeld und rund 52.600 Euro Behandlungskosten. In erster Instanz hatte das Landgericht die Klage abgewiesen (Urt. v. 18.1.2017 – 9 O 5246/14), jedoch festgestellt, dass die Lebensverlängerung tatsächlich nicht mehr dem medizinischen Standard entsprach. Da weder eine Patientenverfügung vorlag noch der mutmaßli- che Wille des Vaters erforscht werden konnte, hatte der Arzt den Betreuer des Patienten zu konsultieren. Das Versäumnis des Arztes stellte aus Sicht des Gerichts einen Behandlungsfehler dar. Die Klage des Sohnes scheiterte damals jedoch daran, dass er nicht habe nachweisen können, dass er oder der Betreuer die Absicht gehabt hätten, die Behandlung infolge einer ordnungsgemäßen ärztlichen Konsultation abzubrechen. Der Fall geht möglicherweise in nächster und letzter Instanz an den Bundesgerichtshof. Pressekontakt: Frau Wega Wetzel/Oliver Kirpal, Tel. 030/21 22 23 37-22, E-Mail: presse@dghs.de

Ein Monat Sterben für 86 000 Franken

January 5, 2018
Privatversicherte laufen Gefahr, unnötig operiert zu werden. Das zeigt exemplarisch der Fall eines Krebspatienten, der in einer Privatklinik landete – ohne Aussicht auf Heilung. Was dann passierte, befremdete die Angehörigen. Wer sich für viel Geld eine private Krankenversicherung leistet, tut dies in der Hoffnung, im Krankheitsfall einen besseren medizinischen Service zu bekommen. Doch zuweilen passiert das Gegenteil. Daniel Scheidegger, früher Chefarzt am Universitätsspital Basel und heute Präsident der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), sagte kürzlich gegenüber der NZZ, dass Privatversicherte dem Risiko der «Überarztung» ausgesetzt seien: «Bei ihnen ist die Gefahr grösser, dass die Ärzte unsinnige Sachen machen, weil es so lukrativ ist.» Eine Studie des Bundesamtes für Gesundheit von 2016 zeigte, dass Patienten, die privat oder halbprivat versichert sind, 2,2-mal häufiger am Knie operiert werden und 1,3-mal häufiger ein neues Hüftgelenk bekommen als grundversicherte Personen. Das sind nackte Zahlen. Welche Folgen das Privatversichertsein konkret haben kann, zeigt der Fall von Martin Lenoir*. Im Herbst 2014 liess sich der 75-Jährige wegen starker Schmerzen in der Bauchgegend in eine Privatklinik in einer grösseren Schweizer Stadt einliefern. Die Diagnose war schlecht, Lenoir litt an Prostatakrebs mit Metastasen in der Lunge. Aussicht auf Heilung bestand keine. Grossen Lebenswillen hatte der Patient ohnehin nicht mehr, da seine Frau einige Jahre zuvor gestorben war – in derselben Klinik, an den Folgen einer Bestrahlung von Brustkrebsmetastasen im Hirn. Lenoir bat seinen alten Freund Kurt Hanselmann*, ihn bei der Sterbehilfeorganisation Exit anzumelden. Doch es war zu spät. «Mein Vater war bereits in die Mühlen der Klinik geraten», sagt sein Sohn Peter heute. Klarer Todeswunsch Trotz dem offensichtlichen Willen des privatversicherten Patienten, mit dem Leben abzuschliessen, unternahmen die Ärzte alles, um ihn am Leben zu erhalten. Sein Freund Hanselmann besuchte Lenoir mehrmals, konnte aber nicht verhindern, dass dieser drei schwere Operationen über sich ergehen lassen musste. «Auf meine Einwände antworteten die Chirurgen, der Patient würde ohne die Operation der Lunge die Nacht nicht überleben – was ja eigentlich genau der Wunsch des Sterbenden war», erinnert sich Hanselmann. Einmal riss Lenoir die Schläuche aus seinen Venen und wäre beinahe verblutet. Für seine Angehörigen war auch dies ein klares Signal, dass Lenoir genug hatte. Sohn Peter sagt, sein Vater habe sich fürchterlich darüber aufgeregt, wie die Ärzte mit ihm umgesprungen seien. Er habe sich viel zu schlecht informiert gefühlt, als dass er eine objektive Entscheidung hätte treffen können. «Vor einer der Operationen haben sie ihn unter Druck gesetzt und gesagt: ‹Entweder Sie machen das jetzt, oder Sie sterben sehr bald› – da hat er dann auf den letzten Zacken eingewilligt», sagt Peter Lenoir. Sein Bruder Marc erinnert sich an eine Diskussion mit einer jungen Ärztin. Der Vater habe ihr klipp und klar gesagt, er wolle sterben und sonst nichts mehr. «Die Ärztin stellte sich jedoch auf den Standpunkt, dass sie ihn dabei nicht unterstützen könne und alles unternehmen werde, damit er wieder fit werde.» «Es sah nach Geldmacherei aus» Gegen eine weitere Operation mit minimer Erfolgsaussicht sträubte sich Martin Lenoir später erfolgreich. Nach einem Monat in der Privatklinik kam
In English United Kingdom

DID – 2017 – Year in Review

January 3, 2018
It’s been quite a year for the campaign. With so much activity sometimes it’s worth taking stock of just how far we’ve come. Many thanks to our ever-expanding network of local groups who continue to make the case for change with their local MPs – we now have 33 local groups up and down the country doing fantastic work in our target constituencies. We also owe an enormous debt of gratitude to the 19 brave people who chose to speak out as part of our recent expose on the ‘True Cost of outsourcing death to Dignitas‘. Individually these stories are moving, together they form the most robust and compelling case for change we’ve seen to date. We are also grateful to Sandy Briden, who has sadly just died of her terminal sarcoma but contributed an enormous amount to our campaign this year. 2017 – A Year in Review →

Les parents d’une adolescente de 14 ans s’opposent aux médecins

January 2, 2018
Le Conseil d’État examine le cas d’une adolescente de 14 ans, dans un état végétatif depuis juin, que les médecins de l’hôpital de Nancy souhaitent laisser mourir contre l’avis des parents. Inès, 14 ans, souffre d’une maladie neuromusculaire auto-immune. Hospitalisée depuis juin au CHRU de Nancy après une crise cardiaque, les médecins ont jugé son cas sans espoir et ont lancé une procédure visant à l’arrêt des traitements, conformément à la loi de 2016 sur la fin de vie. Ce jeudi, le Conseil d’Etat étudiait le recours de ses parents, qui s’opposent à cette décision. “Les données actuelles de la science ne laissent pas d’espoir” Le père et la mère de l’adolescente, prénommée Inès, ont saisi en référé (procédure d’urgence) la plus haute juridiction administrative pour s’opposer à la décision du tribunal administratif de Nancy qui, le 7 décembre, a validé l’avis exprimé fin juillet par les médecins au terme d’une procédure collégiale. “Il n’est pas certain qu’elle ne puisse pas se réveiller. Son père, sa soeur, son frère sont contre, on ne peut passer outre l’accord des parents”, a martelé jeudi devant le Conseil d’État la mère pour qui, selon ses convictions religieuses, donner son accord à la décision des médecins serait “un crime”. INTERVIEW >> Fin de vie: “La médecine n’a pas toutes les réponses” Face aux parents, le médecin a confié son malaise face à la responsabilité qui lui incombe: “C’est terrible, je suis médecin mais je suis aussi un homme, un père, c’est une situation douloureuse, je vis quotidiennement avec les parents, c’est terrible pour nous de prendre un telle décision”, a-t-il ajouté. “Notre seul but, c’est l’intérêt supérieur de l’enfant”, a-t-il plaidé. “Les experts concordants ont estimé qu’une obstination serait déraisonnable. Je ne suis pas devin mais les données actuelles de la science ne laissent pas d’espoir”, a-t-il tenté d’expliquer aux parents sceptiques. Une décision dans les 48 heures A l’audience, les parents ont pour la première fois accepté la demande des médecins qui souhaitaient pratiquer une trachéotomie et une gastrotomie pour faciliter la ventilation et l’alimentation de la jeune fille. Ils y ont vu une source d’espoir avant d’être ramenés à la réalité par le médecin. “On ne sait pas combien de temps va durer la procédure: 2, 4 6 mois… Ces opérations sont dans l’intérêt de l’enfant mais c’est un épiphénomène qui ne remettra pas en cause notre décision”, a-t-il précisé. Le Conseil d’État aimerait éviter que cette affaire s’éternise dans des batailles judiciaires comme pour Vincent Lambert, hospitalisé depuis neuf ans après qu’un accident de la route l’a plongé dans un état végétatif. Il pourrait rendre sa décision dans les 48 heures.   Source : https://www.lexpress.fr/actualite/societe/fin-de-vie-les-parents-d-une-adolescente-de-14-ans-s-opposent-aux-medecins_1972305.html

DID RIP Sandy…Thank you

January 2, 2018
It is with sadness that I have to announce the death of Sandy Briden. Sandy, who had terminal sarcoma (a rare form of cancer) first got in touch back in May after hearing about Noel Conway’s legal case in the news. Since then, she has gone above and beyond for the campaign. After speaking with Channel 4 News, a video posted on Facebook has over 7 million views – her contribution to the campaign cannot be overstated.   As well as helping our campaign, Sandy sought to raise much-needed awareness around her illness. She was an active fundraiser for Sarcoma UKand for the Royal Brompton Cancer Charity’s research unit. Sandy was a true inspiration. She didn’t have the choice of assisted dying, but she shared her story to help make sure dying people in the future will. Our thoughts are with her family. Thank you, Zach Moss
In English

Colombia’s Constitutional Court affirms the right of boys, girls and adolescents to die through euthanasia

January 2, 2018
Colombia’s Constitutional Court affirms the right of boys, girls and adolescents to die through euthanasia In August 2017, the Constitutional Court of Colombia issued Judgment T-544, in which it reviews a case of “tutela”1 filed by the parents of a thirteen-year-old boy, who were petitioning his right to die with dignity through euthanasia. The Court decided that boys, girls and adolescents (NNA) should also be allowed to die with dignity, even if this fundamental right is still not regulated in our country. Although that right does not state a specific age requirement, the Court affirms that regulation must consider how to interpret NNA’s rights; the need to seek patients’ informed consent when they have the cognitive and psychosocial capacity to consent for themselves, as assessed by professionals; and substitute consent. In any case, parents or legal guardians play a central role in the process. The minor, as is the case for adults, has to have a terminal illness, and to be in a situation of constant and unbearable suffering that cannot be eased; the request has to be made to the treating MD and an Ethics Committee convened by the health insurance provider has to approve the petition. The young boy in this case suffered from severe cerebral palsy, an uncontrollable epilepsy, severe scoliosis, bilateral hip dysplasia, all of which produced physical impairment, frequent respiratory crises, and pain. Additionally, severe gastroesophageal reflux disease impaired proper feeding. He suffered also from intellectual disability, could not talk and would communicate only through noises and gestures, but could not laugh or smile. His parents had asked their health insurance provider, Salud EPS, to convene the Ethics Committee necessary to study the boy’s right to die through euthanasia, but the organization kept silent. They filed the tutela to safeguard their right of petition, the boy’s right to health care and other rights that could have been violated because of the health provider’s constant obstacles and omissions in their son’s care. The Court reviewed the case in depth after the death of the young adolescent: It considered that the fundamental rights invoked had been violated. Moreover, it deemed that it is important to reveal the structural problems that hinder the safeguard of fundamental rights for the population at large. The Court rules that NNA have the right to die with dignity. In its jurisprudence, the Court has reiterated that the fundamental right to a life with dignity implies the right to die with dignity. It has not only underlined the strong relationship between death with dignity and human dignity in general, but also the principle of human self-determination, and an understanding of human nature as something greater than mere vital subsistence. In Colombia, boys, girls and adolescents’ rights are defined by the principle of the Best Interest of the Child, that is, their rights are above the rights of others. Being this the case, the right to die with dignity -which has been recognized in Colombian jurisprudence- cannot be denied to them. If it were
In English United Kingdom

DID – Urgent reminder to complete your Living Will

December 14, 2017
This week, a tragic news story reminded us all how important it is to not only complete a Living Will but also to share it with the people that matter. The family of an 81-year-old woman received £45,000 in compensation after she was kept alive against her will. Brenda Grant made a Living Will (now known as an Advance Decision) stating she feared ‘degradation and indignity’ more than death after seeing her mum lose independence through dementia. But the local hospital misplaced the document and she was artificially fed for 22 months. Many of you might have completed a Living Will, however this case shows is that sharing it is just as important filling it in. How will people know about your Living Will? Ask your GP to keep a copy with your medical records Ask your GP to add the fact you have one to your Summary Care Record Give a copy to anyone regularly involved in your care Give a copy to your friends and family members Request a Notice of Advance Decision Card – click to order Keep a copy on your person Not yet started your Living Will? Our sister charity Compassion in Dying not only provide free Living Will forms but can help you complete one. Start your living will →

Un tatouage “ne pas réanimer” : le cas qui fait cogiter les urgentistes français

December 14, 2017
L’article publié le 30 novembre dernier dans le New England Journal of Medicine , portant sur un patient de 70 ans avec un tatouage “Ne pas réanimer” a fait le buzz ! « Ce matin nous avons beaucoup parlé de cette affaire entre nous », confie le Pr Frédéric Lapostolle, directeur médical adjoint du Samu 93. Petit rappel : un homme de 70 ans qui avait de lourds antécédents médicaux, a été admis inconscient dans un hôpital de Floride, avec entre autres une hypotension sévère, une acidose métabolique. Ce patient n’avait pas de pièce d’identité, ni aucune information concernant sa famille. Le tatouage avec le mot ‘pas’ était souligné, accompagné d’une signature . Les médecins ont commencé par réanimer ce patient . Interpellés par le tatouage, les soignants ont contacté des consultants spécialisés en éthique. Il a été recommandé aux soignants de se conformer à ce qu’indiquait le tatouage, ce qui a été consigné dans le dossier médical du patient. Quelques heures plus tard, son état de santé s’est aggravé… jusqu’au décès sans tentative de réanimation. Beaucoup de questions et de confusion « Cette situation est inédite et pose de nombreuses questions, ce qui explique cette publication dans le New England Journal of Medicine. Quand a été gravé ce tatouage ? À quelle occasion, dans quelles circonstances ? Ce tatouage n’était pas daté… », explique le Pr Frédéric Lapostolle. Et comme l’indiquent les auteurs de cet article, ” son tatouage a apporté plus de confusion que de clarté “. La question n’est pas simple dans ce genre de situation, car quelle que soit la décision prise par le médecin (dans un sens comme dans un autre), celle-ci peut susciter une plainte de la part de la famille… ou du patient (en cas de réanimation non souhaitée). Pour le Pr Lapostolle : « le plus important est de respecter les volontés du patient. Mais avec une difficulté majeure en cas de situation d’urgence comme un arrêt cardiaque. Avoir accès à l’information permettant de décider de réanimer ou pas le patient, demande du temps qui ne peut être accordé dans ce genre de situation ». En effet, les manœuvres de réanimation doivent être entreprises le plus tôt possible. Et il est impossible de les contrebalancer avec la recherche de consignes pour connaître la volonté du patient, tout retard de prise en charge du patient étant particulièrement dommageable ! Une étude française sur les directives anticipées en cas d’urgence « Nous avons mené une étude parue dans Resuscitation en juillet dernier, chez des patients français pris en charge suite à un arrêt cardiaque. Seuls 7,5 % de ces patients avaient rédigé des directives anticipées », explique le Pr Lapostolle. « Nous avons relevé un fait très paradoxal : parmi les patients qui avaient rédigé des directives anticipées, les familles et les proches ont davantage appelé le SAMU que celles des autres patients. Cela signifie que les familles qui avaient sans doute les informations sur les directives anticipées du patient, sont les plus interventionnistes.

Exit-Werbung

November 17, 2017
In der Schweiz werden demnächst Werbeclips für Sterbehilfe über die TV-Bildschirme laufen. Das öffentlich-rechliche Schweizer Fernsehen hatte sich zwar geweigert, nun hat das Privatfernsehen zugesagt. Das Schweizer Privatfernsehen strahlt bis 25. November fünf Werbeclips für Sterbehilfe aus. Das teilte die Sterbehilfeorganisation “Exit” am Mittwoch auf Anfrage des Portals kath.ch mit. Zu den Sendern gehören demnach Tele Zürich, Tele Bern, Tele Basel und das Ostschweizer Fernsehen. Unter den rund 76.000 Todesfällen in der Schweiz 2016 macht “assistierter Suizid” nur gut ein Prozent aus. Um diese Quote zu erhöhen, produzierte sie kurze Clips mit prominenten Schweizern. Das öffentlich-rechliche Schweizer Fernsehen (SRF) hatte sich geweigert, die Clips auszustrahlen. Es erklärte, Sterbehilfe sei nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich stark umstritten. Die Werbespots könnten einen “nicht unerheblichen Teil des Publikums” in seinen Gefühlen verletzen. 965 Fälle von “assistiertem Suizid” Das Schweizer Statistikamt BFS (Dienstag) führt für 2016 insgesamt 965 Fälle von “assistiertem Suizid” auf. Im Vergleich zu 2008 bedeutet das fast eine Vervierfachung. Berücksichtigt sind ausschließlich Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Das Verhältnis zwischen Frauen und Männern, die Dienste der Organisationen “Exit”, “Dignitas” oder “Eternal Spirit” zur Sterbebegleitung in Anspruch nahmen, liege bei etwa 60:40. Das Bundesamt nannte keine Zahlen zum sogenannten Sterbetourismus, also zu Personen, die aus dem Ausland anreisen, um Sterbehilfeorganisationen zu konsultieren. Aus dem Bundesamt verlautete, dass 95 Prozent “assistierter Suizide” bei Ausländern auf das Konto von “Dignitas” gingen. Aus anderen Ländern angereist Für 2016 verzeichnete Dignitas 201 Fälle; davon werden 6 als “Schweiz” ausgewiesen. Die übrigen 195 betreffen Personen, die aus Ländern aller fünf Kontinenten anreisten. Deutschland führt die Liste mit 73 Personen an, gefolgt von Großbritannien (47), Frankreich (30) und den USA (9). In der Schweiz ist es legal, anderen Menschen Mittel zum Suizid zur Verfügung zu stellen und sie zu begleiten, sofern der Helfer nicht persönlich vom Tod des Patienten profitiert. Sterbehilfeorganisationen bieten Beihilfe zur Selbsttötung an. In Deutschland untersagte der Bundestag 2015 jede Form organisierter Suizidbeihilfe etwa durch Sterbehilfevereine. Das Gesetz wird derzeit vor dem Bundesverfassungsgericht angefochten; ein Urteil wird für 2018 erwartet.   Source : https://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2017-11-16/schweizer-privatsender-werben-fuer-sterbehilfe Free Nulled WordPress

«Todesengel» Rolf Sigg verstorben

November 17, 2017
Exit-Mitgründer Rolf Sigg ist im Alter von 100 Jahren verstorben. Der Pfarrer und Psychologe hatte sich seit den 1980er Jahren für selbstbestimmtes Sterben eingesetzt und die Sterbehilfe-Organisation Exit mitgegründet. Als Sterbehilfe-Pionier habe Sigg dem selbstbestimmten Sterben in der Schweiz Mitte der Achtzigerjahre zum Durchbruch verholfen, heisst es in einer Todesanzeige von Exit vom Freitag im «Tages-Anzeiger». Gemäss einer Todesanzeige in der «Neuen Zürcher Zeitung» verstarb Sigg bereits Mitte September, am 30. Oktober wurde in Zürich im Familien- und Freundeskreis Abschied genommen. Pfarramt verloren, Verhaftungen Sigg hatte als Geschäftsführer von Exit massgeblich dazu beigetragen, die Sterbehilfe-Organisation landesweit bekannt zu machen und Vorurteile abzubauen. Rund 500 Menschen erlöste er in dieser Zeit von ihren Leiden. Wegen seines Engagements sah er sich immer wieder Widerständen ausgesetzt: 1986 verlor Sigg sein Pfarramt in Grenchen SO. Die Presse nannte ihn jahrelang den «Todesengel». In Deutschland wurde er gar mehrmals verhaftet. 2012 gewann Sigg den Schweizer Prix-Courage-Publikumspreis.   Source : https://www.blick.ch/news/schweiz/exit-mitgruender-wurde-100-jahre-alt-todesengel-rolf-sigg-verstorben-id7580269.html
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