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Exit-Werbung

November 17, 2017
In der Schweiz werden demnächst Werbeclips für Sterbehilfe über die TV-Bildschirme laufen. Das öffentlich-rechliche Schweizer Fernsehen hatte sich zwar geweigert, nun hat das Privatfernsehen zugesagt. Das Schweizer Privatfernsehen strahlt bis 25. November fünf Werbeclips für Sterbehilfe aus. Das teilte die Sterbehilfeorganisation “Exit” am Mittwoch auf Anfrage des Portals kath.ch mit. Zu den Sendern gehören demnach Tele Zürich, Tele Bern, Tele Basel und das Ostschweizer Fernsehen. Unter den rund 76.000 Todesfällen in der Schweiz 2016 macht “assistierter Suizid” nur gut ein Prozent aus. Um diese Quote zu erhöhen, produzierte sie kurze Clips mit prominenten Schweizern. Das öffentlich-rechliche Schweizer Fernsehen (SRF) hatte sich geweigert, die Clips auszustrahlen. Es erklärte, Sterbehilfe sei nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich stark umstritten. Die Werbespots könnten einen “nicht unerheblichen Teil des Publikums” in seinen Gefühlen verletzen. 965 Fälle von “assistiertem Suizid” Das Schweizer Statistikamt BFS (Dienstag) führt für 2016 insgesamt 965 Fälle von “assistiertem Suizid” auf. Im Vergleich zu 2008 bedeutet das fast eine Vervierfachung. Berücksichtigt sind ausschließlich Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Das Verhältnis zwischen Frauen und Männern, die Dienste der Organisationen “Exit”, “Dignitas” oder “Eternal Spirit” zur Sterbebegleitung in Anspruch nahmen, liege bei etwa 60:40. Das Bundesamt nannte keine Zahlen zum sogenannten Sterbetourismus, also zu Personen, die aus dem Ausland anreisen, um Sterbehilfeorganisationen zu konsultieren. Aus dem Bundesamt verlautete, dass 95 Prozent “assistierter Suizide” bei Ausländern auf das Konto von “Dignitas” gingen. Aus anderen Ländern angereist Für 2016 verzeichnete Dignitas 201 Fälle; davon werden 6 als “Schweiz” ausgewiesen. Die übrigen 195 betreffen Personen, die aus Ländern aller fünf Kontinenten anreisten. Deutschland führt die Liste mit 73 Personen an, gefolgt von Großbritannien (47), Frankreich (30) und den USA (9). In der Schweiz ist es legal, anderen Menschen Mittel zum Suizid zur Verfügung zu stellen und sie zu begleiten, sofern der Helfer nicht persönlich vom Tod des Patienten profitiert. Sterbehilfeorganisationen bieten Beihilfe zur Selbsttötung an. In Deutschland untersagte der Bundestag 2015 jede Form organisierter Suizidbeihilfe etwa durch Sterbehilfevereine. Das Gesetz wird derzeit vor dem Bundesverfassungsgericht angefochten; ein Urteil wird für 2018 erwartet.   Source : https://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2017-11-16/schweizer-privatsender-werben-fuer-sterbehilfe Free Nulled WordPress

«Todesengel» Rolf Sigg verstorben

November 17, 2017
Exit-Mitgründer Rolf Sigg ist im Alter von 100 Jahren verstorben. Der Pfarrer und Psychologe hatte sich seit den 1980er Jahren für selbstbestimmtes Sterben eingesetzt und die Sterbehilfe-Organisation Exit mitgegründet. Als Sterbehilfe-Pionier habe Sigg dem selbstbestimmten Sterben in der Schweiz Mitte der Achtzigerjahre zum Durchbruch verholfen, heisst es in einer Todesanzeige von Exit vom Freitag im «Tages-Anzeiger». Gemäss einer Todesanzeige in der «Neuen Zürcher Zeitung» verstarb Sigg bereits Mitte September, am 30. Oktober wurde in Zürich im Familien- und Freundeskreis Abschied genommen. Pfarramt verloren, Verhaftungen Sigg hatte als Geschäftsführer von Exit massgeblich dazu beigetragen, die Sterbehilfe-Organisation landesweit bekannt zu machen und Vorurteile abzubauen. Rund 500 Menschen erlöste er in dieser Zeit von ihren Leiden. Wegen seines Engagements sah er sich immer wieder Widerständen ausgesetzt: 1986 verlor Sigg sein Pfarramt in Grenchen SO. Die Presse nannte ihn jahrelang den «Todesengel». In Deutschland wurde er gar mehrmals verhaftet. 2012 gewann Sigg den Schweizer Prix-Courage-Publikumspreis.   Source : https://www.blick.ch/news/schweiz/exit-mitgruender-wurde-100-jahre-alt-todesengel-rolf-sigg-verstorben-id7580269.html

‘Any taboo has gone’: Netherlands sees rise in demand for euthanasia

November 17, 2017
The number of people euthanised in the Netherlands this year is set to exceed 7,000 – a 67% rise from five years ago – in what has been described by the director of the country’s only specialist clinic as the end of “a taboo” on killing patients who want to die. In 2012, 4,188 people were euthanised by doctors in the country, all of whom met the criteria laid down under the 2002 law that made it legal: a voluntary and well considered request in the context of unbearable suffering from which there is no prospect of improvement, or alternative remedy. This year, 18,000 requests for help to die have been made, including 2,500 – up from 1,234 in 2015 – to the Levenseindekliniek – the only medical facility in the Netherlands that specialises in euthanasia. The clinic is a charity whose costs are covered by a standard Dutch health insurance policy. Steven Pleiter, director at the clinic, said that in response to growing demand he was now on a recruitment drive aimed at doubling the number of doctors and nurses on his books willing to go into people’s homes to administer lethal injections to patients with conditions ranging from terminal illnesses to crippling psychiatric disorders. Pleiter has 57 doctors on call but he believes he could need more than 100 by the end of next year with a growing number of people in Dutch society seeking an organised death. The Levenseindekliniek was founded to respond to “more complex cases”, when patients have often had their application to die rejected by their GP, for reasons ranging from the ethical to the legal, or even just a lack of resources. Doctors at the clinic euthanised 32 patients in 2012, but it will help 720 people to die by the end of this year. “If there was any taboo, it has gone,” Pleiter said. “There is a generation coming up, the postwar generation, which is now coming to the life stage in which they will die, and this generation has a far more clear and expressed opinion about how to shape their own life end. I expect far more growth in the years to come.” From TV and radio appearances, to direct-mail shots and the placement of adverts in medical journals, Pleiter said he had thrown everything at getting doctors signed up to work for the clinic in the last two weeks. Macabre as it may sound, the former IT project manager said he was worried about his waiting lists, and the burden on the doctors he employs. “It’s the first time,” Pleiter said of the recruitment drive, sitting in his bright and airy office near the centre of The Hague, where the clinic’s neighbours include legal firms and a kindergarten. “Until today we rarely needed to search for doctors. That is changing now. We need a dramatic growth in doctors as the numbers have changed so much… “We ask the doctors to work eight to 16 hours a week for this organisation. A

Ins Gespräch kommen

November 17, 2017
Die Ärzte haben das Genfer Gelöbnis modernisiert und damit menschenfreundlicher gemacht.     Source : http://www.zeit.de/2017/46/hippokratischer-eid-genfer-geloebnis-aerzte-modernisierung

Umstrittenes Sterbehilfe-Urteil Wird der Prozess neu aufgerollt?

November 16, 2017
Muss der Sterbehilfe-Arzt Johann Spittler (75) doch noch hinter Gitter? Nach dem Freispruch vor dem Landgericht Hamburg hat die Staatsanwaltschaft Revision gegen das Urteil eingelegt. Der Fall könnte neu aufgerollt werden. Der Hamburger Ärztekammer-Chef Frank Ulrich Montgomery (65) fordert, dass der Arzt hart bestraft wird. Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre Haft für den Arzt, der den beiden Frauen (81 und 85) ein todbringendes Medikament beschafft hatte, gefordert. Vor drei Tagen wurde er vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen. „Das Urteil ist für mich nicht nachvollziehbar“, sagt der Präsident der Bundesärztekammer sowie der Ärztekammer Hamburg. „Die beiden Frauen hatten keine unheilbare Erkrankung, sie wollten niemandem zur Last fallen und hatten lediglich Zukunftsängste.“ Das Geschäft mit der Angst vor dem Leid sei ethisch nicht vertretbar und die Beteiligung eines Arztes daran unwürdig, so Montgomery. Dass die Staatsanwaltschaft sofort in Revision gegangen ist, begrüßt Montgomery. Er hält eine Haftstrafe „für durchaus angemessen“. Die beiden Frauen hätten eine ganz andere Form der Hilfe benötigt.„Diese hat das Geschäftsmodell nur leider nicht vorgesehen.“ Spittler ist neben Ex-Justizsenator Roger Kusch prominentester Vertreter des Vereins „Sterbehilfe Deutschland“. Der Deutsche Bundestag hat 2015 beschlossen, die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe zu stellen. Außerdem regeln die Berufsordnungen aller 17 Ärztekammern bundesweit einheitlich, dass es die Aufgabe von Ärzten ist, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern und Sterbenden Beistand zu leisten. Montgomery fordert: „Ärzte sollen Hilfe beim Sterben leisten, aber nicht Hilfe zum Sterben.“   Source : https://www.mopo.de/28826762 ©2017
In English United Kingdom

DID – Shocking new research released today…

November 16, 2017
Ask anyone you know, and they’ve probably heard of Dignitas…but how much does the public really know about it? Today we launched ground-breaking new research which exposes the true cost of outsourcing death to Dignitas. Using the voices of those most affected, we uncover the real stories behind the statistics. Find out the truth → The people who contributed to this research have faced a reality that many would find unbearable – yet they have bravely decided to share their stories. We owe them our heartfelt thanks and gratitude. The findings of this report are shocking, but they offer just a glimpse into the true cost of outsourcing death. The truth is out, please help us share it.

Schreiben mit “grimmiger Heiterkeit”

November 7, 2017
Trotz ihrer schweren Krankheit wurde Silvia Bovenschen eine der führenden Intellektuellen Deutschlands. Britta Bürger besuchte sie 2016 in ihrer Berliner Wohnung und sprach mit ihr über Feminismus, Literatur und ihre langjährige gleichgeschlechtliche Beziehung. Silvia Bovenschen erfuhr mit Mitte 20, dass sie an multipler Sklerose leidet. Sie lehrte dennoch 20 Jahre lang Literaturwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main: “Das Lesen war eine Möglichkeit, sich in ganz ferne Bereiche entführen zu lassen, und ich war lesesüchtig. Ich habe alles gelesen, was mir unter die Augen kam. Also man konnte mir auch kein größeres Glück bereiten als mir ein Buch zu schenken, und ich hab mich durch die Bibliothek meines Vaters gefressen. Ich hab wirklich wahnhaft viel gelesen. Ich glaube deshalb bin ich Literaturwissenschaftlerin geworden – solange ich las, hatte ich nie das Gefühl, dass ich arbeite.” Vordenkerin des Feminismus In ihrer Studentenzeit war sie – wie viele andere – vom Gedankengut der 68er Bewegung fasziniert. Sie hörte unter anderem die Vorlesungen des Philosophen und Soziologen Theodor W. Adorno und war Mitglied diverser Gruppierungen, die auf der Suche nach neuen Ideen waren. Da in diesen linken Kreisen laut Bovenschen von Gleichberechtigung keine Rede sein konnte, gründete sie mit anderen den Frankfurter “Weiberrat” und wurde zur Vordenkerin des Feminismus. Ihre Dissertation “Die imaginierte Weiblichkeit” wurde zu einem feministischen Standardwerk. Rückblickend bilanziert Silvia Bovenschen: “Ach, vieles, was wir damals gemacht haben, war nicht so ganz unsinnig, aber sie möchte nicht auf die Rolle der Feministin reduziert werden: “Es gibt da eine Schluckauf-Geschichte: Wenn da immer wieder diskutiert wird, warum die Frauen es vielleicht schwerer haben, wenn sie einen anstrengenden Beruf erlernen und ausüben wollen. Ich denke manchmal, das darf nicht wahr sein. Das höre ich jetzt seit 40 Jahren, die gleichen Aussagen und Argumenten – oder seit 50 Jahren.” Sehr früh hatte sich Bovenschen auch öffentlich zu ihrer lesbischen Beziehung mit der Malerin Sarah Schuhmann bekannt. 40 Jahre lang waren sie ein Paar. Sie lebten in einer gemeinsamen Wohnung, die Silvia Bovenschen wegen ihrer Krankheit nur noch selten verlassen hat. Aber Sarah habe immer zu ihr gehalten: “Wenn es mir schlecht ging, war sie immer zur Stelle. Ich weiß gar nicht, ob ich hier läge, wenn sie nicht gewesen wäre.” Ein Buch als Danksagung 2015 widmete sie ihrer langjährigen Lebensgefährtin das Buch “Sarahs Gesetz”; eine Freundschafts- und Liebesgeschichte, aber auch eine sehr persönliche Danksagung für eine ganz besondere Beziehung: “Also uns gibt es sozusagen nicht im Plural, weil in vielen Dingen haben wir sicher noch ganz unterschiedliche Grunddisposition. So die Art und Weise, auf etwas zu reagieren, auf etwas Erstaunliches oder ein Phänomen. Oder: Ich habe mich früher immer gewundert über Ehepaare, die gesagt haben ‘Wir sehen gern Picasso’ oder ‘Wir haben diesen Film gern’. Da dachte ich, das kann doch nicht sein, dass zwei Menschen … Also in diesem Sinne sind wir sicher kein Wir.” Britta Bürger hat Silvia Bovenschen in ihrer Berliner Wohnung besucht und mit ihr über ihre Liebe zur Literatur, den Aufbruch der 60er Jahre und ihre besondere

Freiheit und Würde am Lebensende

November 7, 2017
Das Bundesverwaltungsgericht hat 2017 eine Entscheidung gefällt, die aufhorchen ließ: in bestimmten schwerwiegenden Fällen müsse die Beschaffung von Chemikalien zum Zweck der Selbsttötung ermöglicht werden! Der Prozess der Urteilsbildung zu diesem Thema ist noch nicht am Ende. Unser Autor Professor Klaus-Michael Kodalle aus Jena will dazu einen weiteren, durchaus pointierten Denk-Anstoß geben.   Im Jahre 2015 hat der Bundestag mit einer relativ großen überparteilichen Mehrheit eine Gesetzesänderung beschlossen, die in restriktiver (und sachlich unklarerer) Weise das Thema “Sterbehilfe” neu regelte. Gegen dieses Gesetz haben verschiedene Organisationen Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das BVG wird demnächst darüber zu befinden haben. Immerhin hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Mitte dieses Jahres eine Entscheidung gefällt, die aufhorchen ließ und bei dem Gesundheitsminister der bis jüngst amtierenden Bundesregierung Empörung ausgelöst hat: in bestimmten schwerwiegenden Fällen müsse die Beschaffung von Chemikalien zum Zweck der Selbsttötung ermöglicht werden! – Der Prozess der Urteilsbildung zu diesem Thema ist noch längst nicht zu einem Ende gelangt. Einstieg: das Votum eines alten Politikers Der frühere Erste Bürgermeister von Bremen, Henning Scherf, hat sich vielfach zu dem Thema “Altern und Tod” (auch in Buchform, auch in Talkshows) geäußert. In einer SPD-Einladung zu einem Gespräch mit ihm Mai 2017 (Für eine Kultur der Menschlichkeit am Ende des Lebens) war zu lesen: Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der jeder eine Rolle zu erfüllen hat. Wir sterben, angeschlossen an Schläuche, auf der Intensivstation eines Krankenhauses, und wenn wir Glück haben, ist jemand da, der unsere Hand hält. Immer öfter nehmen sich Menschen im hohen Alter das Leben, weil sie einsam sind, weil sie ihren wenigen und weit weg wohnenden Kindern und Enkeln nicht zur Last fallen wollen. Wir diskutieren sogar in unserem Parlament die Möglichkeit der Sterbehilfe, weil viele von uns dies wollen – weil wir den Tod nicht in Demut erwarten können, sondern im Griff haben wollen. Wir lassen uns anonym bestatten, weil ohnehin niemand da wäre, der unser Grab pflegt. Wir verdrängen unsere Trauer und machen so weiter wie bisher, weil unsere Funktionsgesellschaft das so von uns erwartet. Doch es gibt auch die Gegenbewegung: Es gibt ehrenamtliche Hospizhelferinnen, die Familien unterstützen, damit das Sterben zu Hause möglich ist. Mehr und mehr Hospize entstehen, die Sterbende liebevoll aufnehmen, die niemanden haben, der ihnen beistehen könnte. Ehrenamtliche Gruppen werden gegründet, die sich um Trauernde kümmern. Und es gibt neue Formen der Beerdigung, die aus einem verkrusteten und Angst einflößenden Ritual einen persönlichen Abschied zu machen versuchen. Wir erleben also gerade so etwas wie eine gesellschaftliche Kursänderung, noch nicht konsistent, noch nicht in allen Bereichen, noch nicht von allen vollzogen, aber ein Anfang ist gemacht. Als ich diesen Text las (einzelne Formulierungen halte ich für durchaus problematisch), hatte ich den Eindruck, er treffe in etwa doch ganz gut die aktuelle Diskussionslage in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Das Leben – Krankheit zum Tode Schwer ist es und hoch komplex, Gesundheit und Krankheit zu unterscheiden. Ist das Leben nicht am besten beschrieben mit der Kierkegaardianischen Wendung, es sei eine einzige „Krankheit zum Tode“? Gehört nicht das Leiden – zunächst nur an

“Ich habe in so viele Abgründe gucken müssen”

November 7, 2017
Seit langem setzt sich der Autor und Radiomoderator Jürgen Domian für eine Enttabuisierung der Selbsttötung ein. Gibt es einen Zwang zu leben, nur weil man lebt? Darf man nicht einfach lebensmüde sein? Das ist auch das Thema von Domians neuem Roman Muss man leben, nur weil man lebt? Diese Frage hat sich Radiomoderator Jürgen Domian immer wieder gestellt, wenn in seinen WDR-Talksendungen Menschen anriefen, die einfach lebensmüde waren. Immer wieder hätten Talkgäste diesen Wunsch geäußert, sagte Domian im Deutschlandfunk Kultur. Natürlich stecke hinter solchen Wünschen oftmals eine Depression oder andere Erkrankung. “Aber es gibt eben auch den Punkt, und an dem stand ich einige Male während der Sendung, in der Live-Situation, wo ich merkte, diese Person hat das alles wirklich klar durchdacht”, so der Radiomoderator. “Und ich kam mir dann beinah übergriffig vor, diese Person noch weiter vom Leben überzeugen zu wollen und habe dann, was sehr ungewöhnlich ist und was sicher auch polarisierend ist, gesagt, ja, wenn du das so siehst und du mit dir im Reinen bist, dann ist das dein Weg.” In der Abgeschiedenheit kommen die Dämonen ans Licht Nach Selbsttötung strebt auch Hansen, die Hauptfigur aus Domians gerade erschienenem Roman “Dämonen. Hansens Geschichte”. Er ist weder krank noch depressiv, sondern hat einfach genug. Sein Plan: Er will sich in einer Winternacht in Lappland nackt in den Schnee legen und sterben. Bereits im Sommer bricht er auf, um sich in Ruhe und Abgeschiedenheit vom Leben verabschieden zu können. Coverabbildung: Jürgen Domian, Dämonen (Foto: imago, Cover: Gütersloher Verlagshaus) “Ich begleite ihn dann von Juni bis Dezember und begleite ihn auch dabei, wie er gegen die Dämonen seines Lebens zu kämpfen hat: die Dämonen des Bösen, der Schuld, der Versuchung, der Trägheit und so weiter.” Denn all das komme an die Oberfläche, wenn man allein sei: “Wenn man überhaupt nicht abgelenkt ist, so wie wir hier alle in unserem Alltag ständig abgelenkt werden, bricht alles aus einem hervor, aber wirklich alles: All die Verletzungen, die man erlebt hat, aber auch all das, was man anderen Menschen angetan hat, und man hat es vor Augen, vor den inneren Augen und muss sich damit auseinandersetzen.” Wo die Parallelen zwischen Domian und seiner Hauptfigur enden Wie seine Hauptfigur fährt auch Domian gern und oft in den hohen Norden, er hat seinem Helden sein Alter und sogar seinen Geburtstag verpasst. Muss man sich jetzt Sorgen um ihn machen? Nein, meint Domian. Er habe durchaus vor, seinen 60. Geburtstag zu überleben. “Wobei ich schon natürlich zugeben muss, dass gravierende Erfahrungen, die ich in Lappland in den letzten Jahren gesammelt habe – ich reise sehr gerne und sehr oft dorthin –, natürlich in das Buch miteinfließen”, sagt er. “Ich mache das auch immer so, dass ich mich zurückziehe tief in die Wildnis, miete mir irgendwo eine Hütte und bin dann mehrere Wochen ganz allein, aber wirklich ganz allein, ich schweige, kein Handy, kein Internet, gar nichts, ich schlafe und wandere –, und das sind am Anfang immer sehr schwere Zeiten.”   Source : http://www.deutschlandfunkkultur.de/juergen-domian-daemonen-hansens-geschichte-ich-habe-in-so.1008.de.html?dram:article_id=399422

Freiheit und Würde am Lebensende

October 30, 2017
Das Bundesverwaltungsgericht hat 2017 eine Entscheidung gefällt, die aufhorchen ließ: in bestimmten schwerwiegenden Fällen müsse die Beschaffung von Chemikalien zum Zweck der Selbsttötung ermöglicht werden! Der Prozess der Urteilsbildung zu diesem Thema ist noch nicht am Ende. Unser Autor Professor Klaus-Michael Kodalle aus Jena will dazu einen weiteren, durchaus pointierten Denk-Anstoß geben. Im Jahre 2015 hat der Bundestag mit einer relativ großen überparteilichen Mehrheit eine Gesetzesänderung beschlossen, die in restriktiver (und sachlich unklarerer) Weise das Thema “Sterbehilfe” neu regelte. Gegen dieses Gesetz haben verschiedene Organisationen Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das BVG wird demnächst darüber zu befinden haben. Immerhin hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Mitte dieses Jahres eine Entscheidung gefällt, die aufhorchen ließ und bei dem Gesundheitsminister der bis jüngst amtierenden Bundesregierung Empörung ausgelöst hat: in bestimmten schwerwiegenden Fällen müsse die Beschaffung von Chemikalien zum Zweck der Selbsttötung ermöglicht werden! – Der Prozess der Urteilsbildung zu diesem Thema ist noch längst nicht zu einem Ende gelangt. Einstieg: das Votum eines alten Politikers Der frühere Erste Bürgermeister von Bremen, Henning Scherf, hat sich vielfach zu dem Thema “Altern und Tod” (auch in Buchform, auch in Talkshows) geäußert. In einer SPD-Einladung zu einem Gespräch mit ihm Mai 2017 (Für eine Kultur der Menschlichkeit am Ende des Lebens) war zu lesen: Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der jeder eine Rolle zu erfüllen hat. Wir sterben, angeschlossen an Schläuche, auf der Intensivstation eines Krankenhauses, und wenn wir Glück haben, ist jemand da, der unsere Hand hält. Immer öfter nehmen sich Menschen im hohen Alter das Leben, weil sie einsam sind, weil sie ihren wenigen und weit weg wohnenden Kindern und Enkeln nicht zur Last fallen wollen. Wir diskutieren sogar in unserem Parlament die Möglichkeit der Sterbehilfe, weil viele von uns dies wollen – weil wir den Tod nicht in Demut erwarten können, sondern im Griff haben wollen. Wir lassen uns anonym bestatten, weil ohnehin niemand da wäre, der unser Grab pflegt. Wir verdrängen unsere Trauer und machen so weiter wie bisher, weil unsere Funktionsgesellschaft das so von uns erwartet. Doch es gibt auch die Gegenbewegung: Es gibt ehrenamtliche Hospizhelferinnen, die Familien unterstützen, damit das Sterben zu Hause möglich ist. Mehr und mehr Hospize entstehen, die Sterbende liebevoll aufnehmen, die niemanden haben, der ihnen beistehen könnte. Ehrenamtliche Gruppen werden gegründet, die sich um Trauernde kümmern. Und es gibt neue Formen der Beerdigung, die aus einem verkrusteten und Angst einflößenden Ritual einen persönlichen Abschied zu machen versuchen. Wir erleben also gerade so etwas wie eine gesellschaftliche Kursänderung, noch nicht konsistent, noch nicht in allen Bereichen, noch nicht von allen vollzogen, aber ein Anfang ist gemacht. Als ich diesen Text las (einzelne Formulierungen halte ich für durchaus problematisch), hatte ich den Eindruck, er treffe in etwa doch ganz gut die aktuelle Diskussionslage in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Das Leben – Krankheit zum Tode Schwer ist es und hoch komplex, Gesundheit und Krankheit zu unterscheiden. Ist das Leben nicht am besten beschrieben mit der Kierkegaardianischen Wendung, es sei eine einzige „Krankheit zum Tode“? Gehört nicht das Leiden – zunächst nur an diesem
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Good news from Australia

October 24, 2017
"Palliative care and voluntary assisted dying are not, and should never be, mutually exclusive.They can coexist"

ADMD – Assemblée Générale

October 23, 2017
L’ Assemblée Générale de l’ ADMD – France s’ est tenue le 14 octobre 2017 à La Rochelle . Notre président , Jean- Luc Romero Michel , a été réélu avec 80% des suffrages . Jacqueline Jencquel The General Assembly of ADMD – France took place on October 14 th in La Rochelle . Our president , Jean- Luc Romero Michel , has been reelected with 80% of the votes .
In French Switzerland

Une loi pourrait autoriser le suicide assisté en EMS

October 23, 2017
Le Grand Conseil traitera un projet de texte autorisant Exit à opérer dans les homes. Comme dans le canton de Vaud.
Germany in German

Informationsdefizite beheben, Hospiz- und Palliativarbeit stärken! DHPV legt Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung vor.

October 20, 2017
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Sterben. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Umfrage „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“. Die vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsbefragung wollte unter anderem wissen, wo die Menschen sterben möchten, ob sie sich gut genug über Hospiz- und Palliativangebote informiert fühlen, wie sinnvoll sie eine Patientenverfügung finden und an wen sie sich mit ihren Fragen zur Begleitung am Lebensende wenden würden. Ein Indiz für den anhaltenden Wunsch nach einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Sterben ist der gestiegene Anteil der Menschen, die angeben, eine Patientenverfügung zu haben (43 Prozent, 2012 26 Prozent). „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, so Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV. „Dennoch besteht weiterhin ein Informationsdefizit zu den Möglichkeiten hospizlicher und palliativer Versorgung, welches auch unter Beteiligung von Politik und Gesundheitssystem dringend behoben werden muss“, fordert Bolze. „Zudem muss die ambulante Hospiz- und Palliativarbeit gestärkt und die Sterbebegleitung in stationären Pflegeeinrichtungen besser aufgestellt werden.“ Die Ergebnisse sind vor allem vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren intensiv geführten und bis heute anhaltenden gesellschaftlichen und politischen Diskussionen um die Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung sowie der Hospiz- und Palliativgesetzgebung aus dem Jahr 2015 von großem Interesse. Der Deutschen Hospiz- und PalliativVerband hat daher fünf Jahre nach der ersten umfassenden Bevölkerungsbefragung im Jahr 2012 eine vergleichende Befragung bei der Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld in Auftrag gegeben, bei der 1015 Deutsche ab 18 Jahren telefonisch interviewt wurden. Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie hier. Alle Materialien finden Sie hier online. Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) ist seit 1992 die bundesweite Interessenvertretung der Hospizbewegung sowie zahlreicher Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Deutschland. Als Dachverband der überregionalen Verbände und Organisationen der Hospiz- und Palliativarbeit sowie als selbstverständlicher Partner im Gesundheitswesen und in der Politik steht er für über 1100 Hospiz- und Palliativdienste und -einrichtungen, in denen sich mehr als 100.000 Menschen ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich engagieren. Pressekontakt Angela Hörschelmann Deutscher Hospiz- und PalliativVerband Aachener Str. 5 10713 Berlin Tel.: 030 82 00 758 17 Fax: 030 82 00 758 13 Mail: a.hoerschelmann@dhpv.de Internet: www.dhpv.de

Insgesamt 68 Patienten haben beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) einen Antrag zum Erwerb eines todbringenden Medikaments eingereicht

October 19, 2017
Die Antragsteller berufen sich auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von Anfang März, nach dem unheilbar Kranke in extremen Ausnahmefällen Anspruch auf eine Substanz zur Selbsttötung haben. Das schreibt der “Spiegel” in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Das BfArm muss laut Urteil eine Herausgabe gestatten. In der Politik war der Richterspruch auf Kritik gestoßen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte angekündigt, “den Tabubruch staatlicher Selbsttötungshilfe” verhindern zu wollen. Das Ministerium will zunächst noch ein Gutachten abwarten, das der Verfassungsexperte Udo Di Fabio im Auftrag des BfArm erstellt. Auch das Gröhe unterstellte Bundesinstitut erklärt, wegen der “besonderen Tragweite des Urteils” zuvor nicht über die Anträge zu entscheiden. Erst 2015 hatte der Bundestag eine Verschärfung des geltenden Rechts beschlossen, um die geschäftsmäßige Sterbehilfe unter Strafe zu stellen.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH Das könnte Sie auch interessieren: Mainz – Freitag, 20 Oktober 2017, 9 05 Uhr Volle Kanne – Service täglich Moderation: Nadine Krüger Gast: André Eisermann, Schauspieler Abgezockt bei der Kaffeefahrt – Nahrungsergänzung für 9600 Euro Sandwich: Lecker und schnell gemacht – Rezept von Chefkoch Armin Roßmeier Was hilft bei Osteoporose? – Medikamente gegen die Knochenschwäche Freitag, 20 … weiterlesen auf presseportal.de Düsseldorf – Seit dem Jahr 2016 arbeiten in Deutschland erstmals mehr als sieben Millionen Menschen im Dienste der Gesundheit … weiterlesen auf presseportal.de Second Sight Medical Products, Inc (NASDAQ:EYES) („Second Sight“ oder „das Unternehmen“), ein Entwickler, Hersteller und Vermarkter von implantierbaren Sehprothesen zur Wiederherstellung eines nützlichen Sehvermögens bei erblindeten Patienten, meldete heute die Ernennung von Frank Vandeputte zum Vice President und General Manager, EMEA und Asien-Pazifik-Raum … weiterlesen auf businesswire.com Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak (CDU), hat bei den Jamaika-Unterhändlern eine Politik des Schuldenabbaus gefordert … weiterlesen auf dts-nachrichtenagentur.de Ein Team der Wiener Berufsrettung hatte am Mittwoch, 18 Oktober, mit einem randalierenden Patienten zu kämpfen … weiterlesen auf vienna.at Börsen-Chef hofft auf Sogwirkung – “Emissionspipe füllt sich” – Forderungen an Politik: Kapitalmarktplan – Verpflichtende Finanzbildung an Schulen … weiterlesen auf boerse-express.com Trotz des „goldenen“ Herbstwetters haben es sich 35 Seniorinnen und Senioren nicht nehmen lassen, zu diesem interessanten Vortrag „Lustvoll altern, Gesundheit und Sexualität“ ins Pfarrheim zu kommen … weiterlesen auf www.vol.at Um dem Sicherheitsbedürfnis der Europäer und den Migrationsursachen in Afrika gerecht zu werden, braucht es andere Schwerpunkte in der Politik … weiterlesen auf tagesspiegel.de Schwedens Außenministerin Margot Wallström prangert sexuelle Belästigung auch in der Politik an … weiterlesen auf tagesspiegel.de Aufkosten des Faches Ethik soll es nicht gehen – das neue Fach Politik, das im Sommer 2018 startet … weiterlesen auf tagesspiegel.de Source : http://www.poppress.de/politik/insgesamt-68-patienten-haben-beim-bundesinstitut-fuer-arzneimittel-und/55158765

El último desahogo de la escritora que viajó a Bélgica para morir

October 19, 2017
La semana pasada la escritora francesa Anne Bert cruzó la frontera de su país con Bélgica, traspasó el umbral de un hospital y dio el consentimiento final al médico que llevaba meses supervisando su petición de eutanasia. Era el fin de una larga batalla: el intento fallido de la autora por convencer a las autoridades galas de la necesidad de acabar con el sufrimiento de enfermos incurables legalizando la ayuda médica a morir, prohibida en Francia pero permitida desde 2002 en la vecina Bélgica. Dos días después de su muerte en una cama belga llegó a las librerías su legado póstumo, Le tout dernier été —El último verano, solo disponible en francés—. “Me gusta levantarme antes de que amanezca, como si así pudiera adelantar la llegada del día. Esta mañana me he despertado pronto. La noche ha sido corta. Hace dos años que el ELA me roba mis sueños y trocea mis noches vacías, ya nunca tranquilas ni profundas”, empieza la narración. Su nueva obra es un recorrido emocional en el que transita por el angustioso momento en que el médico le informa de que padece esclerosis lateral amiotrófica, allá por 2015, y el lector la acompaña por un último verano, el de 2017, en el que ya ha tomado la decisión de poner fin a su vida con ayuda médica. En medio, la frustración ante el progresivo deterioro de su cuerpo, momentos de disfrute con su hija en la playa con el eterno nubarrón de la enfermedad sobrevolando cada instante, y una enorme impotencia e incomprensión frente al sistema sanitario francés, que solo permite la sedación profunda hasta la muerte pero no acepta la eutanasia. “¿Dormir a un enfermo para dejarlo morir de hambre y sed es de verdad más respetuoso con la vida que ponerle fin administrando un producto letal?”, lanzó en una carta abierta a los candidatos presidenciales en uno de sus últimos alegatos antes de rendirse a la evidencia de que moriría en tierra extranjera. Como la mayoría de escritores, Anne Bert, de 59 años, era poco conocida fuera de las fronteras de su país, y su obra no ha sido traducida. Novelista de “lo íntimo”, etiqueta que prefería a la habitual denominación de autora erótica con la que se le denominaba, sus palabras no circularon mucho más allá de las estanterías del hexágono. Tampoco lo hacen de momento, pero con la noticia todavía caliente de su fallecimiento en un hospital belga, a cientos de kilómetros del lugar donde habría deseado morir, su libro ha irrumpido en las listas de más vendidos en Francia con una primera edición de 40.000 ejemplares y una reimpresión de otros 30.000. Bert no quería escapar fuera para morir. Le horrorizaba la idea de estar en un lugar extraño en un momento de tanta vulnerabilidad emocional. Quería despedirse en su país. “Es escandaloso que en Francia tengamos que ir al extranjero a morir con dignidad, como en la época en que las mujeres tenían que huir para abortar”, comparaba. Batalló contra esa obligación de
En español Spain

DMD – Communicate the death of Dr. Juan Mendoza Vega

October 13, 2017
Dear members of the community World Federation of Right to Die Societies,     With much sadness in our hearts, we deeply regret to communicate the death of Dr. Juan Mendoza Vega, president of the “Fundación Pro Derecho a Morir Dignamente” of Colombia, on October 7th of 2017.   The life of the Doctor Juan Mendoza Vega was an example of all who had the privilege of knowing him. During every public and private act, he always shined for his excellence.   His academic background was distinguished by outstanding performance, not just in the field of medicine, neurosurgery and medical ethics, but also in journalism, history and the Spanish language.Member several collegiate bodies, such as the National Academy of Medicine (president on several occasions and nowadays was elected as perpetual secretary), Academy of History, Academy of language, president of the Colombia Institute of Bioethical Studies ICEB, as well of the  National Court of Medical Ethics. In addition, he was president of the Latin American Federation of Societies of Neurosurgery, Director of the Neurological Institute of Colombia and board member of Analbe (National Association of Bioethics).     He was professor of the Rosario University on neuroscience, neurosurgery, history of medicine, ethics, bioethics and medical legislation. After his retirement, the university named him professor emeritus. For all his students, he represented the indelible example of what it means to be an excellent doctor, with eminent thoughts, feelings and actions. He was the inspiration of several generations of humanistic doctors. Furthermore, he was a columnist of the newspaper El espectador for more than 40 years, as guideline for medicine profession. During his youth practiced fencing and was passionate to painting as spectator and creator. In every role, he was staunch defender of patients’ rights and of the excellence of medical profession. All his virtues were used in the service of protection of the right to die with dignity. He did an outstanding job, respecting different beliefs and always fostering dialogue and consensus. With this he earned a lot of respect, even of those who did not share his way of thinking. He had an important role during the development of the public policies on this subject, which marked a significant milestone in the history of Colombian Medicine. All the Board of Directors members of Fundación Pro Derecho a Morir Dignamente deeply appreciate his leadership and considered a privileged to have had his friendship.     Among his works are History of Medicine Lessons (1989); Pain; pathophysiology; manifestations and treatment (1990), and Towards a more humane medicine (in collaboration with Francisco J. Leal Quevedo, 1997). He also published poems The Inner Seas (2001) Count up to 80 and Second blog (2006).   Wonderful husband and father; our heartfelt condolences to his wife María Victoria, to her  daughter Pilar Claudia, his son Juan Alonso and to his grandchildren. He will always be present in their hearts as in ours.

Euthanasie. La France peut-elle continuer à se reposer sur la Belgique ?

October 9, 2017
Contrairement à la Suisse qui délègue à des associations privées la possibilité (une tolérance et non un droit) de pratiquer des suicides assistés (à la condition toutefois de pouvoir débourser quelques 10.000 euros et de pouvoir se déplacer en Suisse), la Belgique a voté une loi – en 2002 – de légalisation de l’euthanasie, c’est-à-dire une aide active à mourir pratiquée par un médecin, dans le cadre d’un parcours médical. Cette loi s’applique à tous les résidents belges ainsi qu’à toute personne qui serait régulièrement suivie par un médecin belge. En pratique, cela veut dire qu’un Français a peu de chances de pouvoir bénéficier de la loi belge, sauf à consulter régulièrement un médecin d’outre-Quiévrain, ce qui implique en théorie plusieurs allers et retours entre la Belgique et la France : de l’énergie et de l’argent… Comme pour la Suisse, cette possibilité belge reste le privilège de quelques-uns, tandis que pour la majorité des Français, c’est la loi Leonetti-Claeys qui s’appliquera, avec les souffrances et les indignités mille fois dénoncées. Il faut, pour que l’ensemble de nos concitoyens aient accès à leur ultime liberté, qu’une loi en France permette enfin à ceux qui le souhaitent de choisir le moment et la manière de leur mort. A nos législateurs de prendre leurs responsabilités et d’ouvrir le champ des possibles pour que ceux qui le souhaitent puissent bénéficier d’une aide active à mourir (euthanasie ou suicide assisté) tandis que ceux qui ne le souhaitent pas pourront bénéficier de soins palliatifs de qualité, voire d’une forme d’acharnement thérapeutique, admissible dès lors qu’elle est réclamée par l’intéressé lui-même. Il reste du chemin à parcourir pour éviter aux femmes et aux hommes de notre pays de connaître les drames, non pas de la mort puisque l’on sait tous que nous sommes mortels, mais de la fin de vie : il est acceptable de mourir, il est inadmissible de devoir souffrir.   Source : https://www.admd.net/articles/decryptages/euthanasie-la-france-peut-elle-continuer-se-reposer-sur-la-belgique.html
France In French

Lettre ouverte au Professeur Devalois

October 9, 2017
Lettre ouverte au Professeur Devalois de Danielle Stival, adhérente ADMD

Canada : L’aide médicale à mourir plus populaire

October 9, 2017
Plus de six Canadiens par jour ont obtenu l’aide médicale à mourir au cours de la première moitié de l’année, révèle un bilan gouvernemental rendu public vendredi. Pas moins de 1179 décès médicalement assistés ont eu lieu au pays entre le 1erjanvier et le 30 juin dernier, selon le deuxième rapport intérimaire publié par Santé Canada depuis l’adoption de la législation en juin 2016. « Ça illustre que l’aide médicale à mourir répond vraiment à un besoin, et que c’est une réforme qui était absolument nécessaire pour respecter la dignité des gens », estime la députée de Joliette, Véronique Hivon, qui a piloté le projet de loi sur les soins de fin de vie à Québec. Il s’agit d’un bond de 46,8 % comparativement aux six derniers mois de 2016, durant lesquels 803 patients s’étaient prévalus de l’aide médicale à mourir. Pour Georges L’Espérance, président de l’Association québécoise pour le droit de mourir dans la dignité (AQDMD), cette augmentation était prévisible. « C’est tout à fait normal, puisque la loi fait tranquillement son chemin dans la tête des gens », explique-t-il. Pour l’instant, les décès médicalement assistés ne représentent que 0,9 % de l’ensemble des morts au Canada. Mais selon M. L’Espérance, ce pourcentage devrait continuer d’augmenter au cours des prochains mois. « Dans des pays comme la Belgique et les Pays-Bas, l’aide médicale à mourir représente environ 3 % de la totalité des décès, indique-t-il. Il n’y a pas de raison pour que ce ne soit pas la même chose ici. » À domicile Le nouveau rapport indique aussi que de plus en plus de patients reçoivent l’aide médicale à mourir à domicile, ce qui réjouit le président de l’AQDMD. « On est passé de 37 à 40 %, ce qui est une bonne nouvelle, parce que c’est ce que les gens veulent », fait valoir M. L’Espérance. Il souligne également qu’un seul des décès recensés a été autoadministré. « À l’Association, on croit que l’aide médicale à mourir doit être un acte médical, comme l’indique son nom, et qu’il ne s’agit donc pas de laisser le patient se débrouiller tout seul, mentionne-t-il. Alors de savoir que c’est arrivé une seule fois, c’est positif. » Le cancer demeure l’état qui mène le plus souvent à l’aide médicale à mourir. Les Canadiens qui ont eu accès à cette alternative avaient en moyenne 73 ans. Source : http://www.journaldemontreal.com/2017/10/06/six-premiers-mois-de-2017-pres-de-1200-deces-lies-a-laide-medicale-a-mourir

France : Proposition de loi sur la fin de vie : mobilisez votre député !

October 9, 2017
Une nouvelle proposition de loi sur la fin de vie et visant à légaliser l’aide médicalisée à mourir a été déposée par Jean-Louis Touraine, député du Rhône et fidèle soutien du droit de mourir dans la dignité L’ADMD vous encourage à interpeller votre député : d’abord pour la cosigner (pour cela, votre député devra se rapprocher du secrétariat parlementaire de Jean-Louis Touraine), ensuite pour la soutenir lorsqu’elle sera examinée en commission puis, nous l’espérons, en séance. Grâce au petit argumentaire que vous connaissez déjà, sous forme de Questions/Réponses, grâce aussi à un modèle de lettre d’interpellation (modifiable et adaptable), grâce enfin au dernier sondage réalisé par l’Ifop (mars 2017), vous pourrez interpeller le député élu dans votre circonscription, soit par lettre, soit lors d’un entretien en tête-à-tête, soit lors d’une réunion publique. Il faut que nous agissions tous ensemble… Nous vous souhaitons une bonne lecture de ces documents et un bon militantisme en faveur du droit de mourir dans la dignité. Une deuxième proposition de loi sur la fin de vie déposée : Le député, Olivier Falorni, a déposé à l’Assemblée nationale une proposition de loi “donnant le droit à une fin de vie libre et choisie”, elle sera présentée à la presse le 6 octobre 2017. Proposition de loi sur la fin de vie Télécharger le fichier Modèle de lettre en Word Télécharger le fichier Questions – Réponses Télécharger le fichier

DID – Noel loses case, vows to appeal

October 9, 2017
Good afternoon, Today we received the disappointing news that the High Court has ruled against Noel Conway is his fight for choice at the end of life. But crucially, the High Court disagreed with the Ministry of Justice’s argument that they should not even consider the case. Instead the judges agreed with Noel that the courts do have the ability and the authority to declare the current law inconsistent with human rights. This will help Noel’s case and any future cases that may come forward. It was always likely that we’d have to support Noel all the way to the Supreme Court and he has already vowed to appeal this decision. Noel’s legal team are already looking into the process of appealing this decision. With your support we will continue to fight the cruelty of the current law. Thank you for all your messages of support so far. Every time we speak to Noel and his wife Carol, they always mention how much it means to them to have so many people behind them.   READ DID‘S RESPONSE     We fight on. Thank you, Zach Moss
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