BfArM in der Kritik

By Alexis 3 months ago
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Menschen in extremen Leidenssituationen dürfen in Würde sterben, entschied vor kurzem das Bundesverwaltungsgericht. Der Staat muss ihnen dabei helfen, das tödliche Betäubungsmittel zu erwerben.

 

Für Schwerstkranke war das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Anfang März dieses Jahres eine riesige Erleichterung: Das Gericht entschied, dass Menschen in extremen Leidenssituationen ein Recht haben, selbstbestimmt in Würde zu sterben. Dabei muss der Staat ihnen helfen und das tödliche Betäubungsmittel den Leidenden zur Verfügung stellen. REPORT MAINZ hat zwei schwerstkranke Frauen getroffen, die gleich nach dem Urteil Anträge bei der zuständigen Behörde – dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) – gestellt haben. Sie schildern, wie sie sich seitens der Behörde hingehalten fühlen. Wohl auch deshalb, weil der Dienstvorgesetzte des BfArM, Bundesgesundheitsminister Gröhe, auf dem Ärztetag klipp und klar erklärt hat, er werde das höchstrichterliche Urteil nicht umsetzen. Dabei ist das BfArM nach dem Urteil eigentlich verpflichtet, die Anträge der Betroffenen genau zu prüfen.

 

Source : https://www.swr.de/report/todkranke-duerfen-nicht-sterben-bfarm-in-der-kritik/-/id=233454/did=20037640/nid=233454/1mfrkim/index.html

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